Zum Inhalt springen

Ipamorelin 5mg/vial 1 Vial von Master Pharma (Artikelnummer: PEPT-IPAM-MAS-004)

Zugriffe: 2 | Bewertung:
Hersteller: Master Pharma
Preis: 30.00 EUR
verfügbar
Anzahl:

Ipamorelin: Selektivität als Schlüssel für Bridge und PCT

Unter den GHRP-Peptiden sticht Ipamorelin durch enge Rezeptorselektivität hervor — ein Merkmal, das es für hormonell sensible Übergangsphasen besonders geeignet macht. Das Peptid der fünften Aminosäuregeneration aktiviert den Ghrelin-Rezeptor, federt katabole Zustände nach Zyklusende ab und verzichtet dabei auf exogene Androgensubstitution sowie jede Suppression der HPG-Achse. Gegenüber stärkeren Varianten wie GHRP-2 zeigt Ipamorelin in der Literatur eine deutlich engere Selektivität.

Der physiologische Ansatz in der Bridge-Phase

Das Intervall zwischen zwei Zyklen ist katabol geprägt: Testosteron fällt, Cortisol dominiert, Muskelprotein wird abgebaut, die Gelenkschmierung nimmt ab. Ipamorelin stimuliert die somatotrophen Zellen der Hypophyse zur pulsatilen GH-Ausschüttung, was die hepatische IGF-1-Synthese anregt. IGF-1 vermittelt kollagenstimulierende Effekte in Sehnen und Knorpel — in der Sportmedizin als gelenksupportiver Mechanismus diskutiert.

PCT-Kompatibilität durch Achsentrennung

Ipamorelin belastet die hypothalamisch-hypophysär-gonadale Achse nicht direkt. Während SERMs wie Tamoxifen oder Clomifen die gonadale Rückkopplung regulieren, arbeitet Ipamorelin auf einer parallel verlaufenden somatotropen Achse — beide Protokolle lassen sich ohne pharmakodynamische Interferenz gleichzeitig führen. Das macht Ipamorelin zum einzigen reinen GHRP, dessen PCT-Verträglichkeit explizit auf dieser Achsentrennung basiert.

Typisch für die Bridge-Phase sind 100–200 µg pro Injektion, zwei- bis dreimal täglich, nüchtern oder nach dem Training. Aus einem 5-mg-Vial mit 2 ml bakteriostatischem Wasser ergeben sich je nach Dosierung 25–50 Einzeldosen — genug für eine vollständige vierwöchige Bridge.

Qualität und Analytik

Master Pharma produziert Ipamorelin 5 mg/Vial unter GMP-Bedingungen mit aseptischer Sterilabfüllung und Gefriertrocknung. HPLC-Analytik verifiziert die Reinheit ≥ 98 %, der LAL-Test kontrolliert Endotoxine nach Ph.-Eur.-Standard. Bis zur Rekonstitution ist die lyophilisierte Form bei Raumtemperatur stabil, danach gehört sie in den Kühlschrank (2–8 °C).

Kommentare