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Test-mix 350 350mg/ml 10ml Vial von Master Pharma (Artikelnummer: INJ-TMIX-MAS-350-035)

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Hersteller: Master Pharma
Preis: 38.00 EUR
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Test-mix 350: Lagerstabilität eines Vier-Ester-Präparats

Master Pharma Test-mix 350 ist ein öllösliches, parenteral applizierbares Testosteron-Präparat mit 350 mg/ml Gesamtkonzentration, ausgelegt auf den praktischen Umgang mit einem 10-ml-Mehrfachdosisvial. Die Stabilität des Produkts beruht auf drei Maßnahmen: pharmazeutisch geprüftes Trägeröl mit definiertem Oxidationspotenzial, Stickstoffüberlagerung beim Abfüllen gegen Sauerstoffkontakt und eine Gummistopfenversiegelung nach USP-Standard für wiederholte Nadelanstiche ohne Sterilitätsverlust.

Temperatur, Licht, Anbruch

Ungeöffnete Vials lagern bei 15–25 °C, lichtgeschützt und frostfrei. Temperaturen unter 8 °C können bei hochkonzentrierten Mehresterlösungen zu reversibler Kristallisation einzelner Esterfraktionen führen; vorsichtiges Erwärmen auf Raumtemperatur in der Hand löst diesen Zustand auf, ohne die Wirkstoffintegrität zu beeinträchtigen. Nach dem ersten Anstechen gilt ein Verwendungszeitraum von 28 Tagen unter denselben Bedingungen. Anders als Einzelampullen, deren Inhalt nach dem Öffnen vollständig verbraucht wird, verlangt das 10-ml-Vial konsequente aseptische Technik: frische Nadel pro Ziehvorgang, keine Rückinjektion von Luft oder Flüssigkeit, visuelle Kontrolle auf Partikel und Trübung vor jeder Entnahme.

Analytische Freigabe mit Rückverfolgbarkeit

Der Freigabeprozess ist zweistufig: Reversed-Phase-HPLC bestätigt sowohl den Gesamtgehalt als auch die mengenmäßigen Anteile jeder der vier Esterfraktionen (Propionat, Phenylpropionat, Isocaproat, Decanoat) innerhalb definierter Toleranz. Der LAL-Test nach Ph. Eur. 2.6.14 dokumentiert die bakterielle Endotoxinlast quantitativ. Beide Ergebnisse sind chargennummerngebunden und lassen eine lückenlose Rückverfolgung vom Vial bis zum Rohstoffzertifikat zu — bei Hochkonzentrationsformulierungen wie 350 mg/ml besonders relevant, da Abweichungen in der Esterzusammensetzung das Freisetzungsprofil direkt verändern und über eine reine Gesamtgehaltsprüfung nicht erkennbar wären.

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