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IGF-1 LR3 1mg/vial 1 Vial von Knoll Pharmaceuticals (Artikelnummer: PEPT-IGFL-KNO-002)

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Hersteller: Knoll Pharmaceuticals
Preis: 30.00 EUR
verfügbar
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IGF-1 LR3 1 mg – korrekte Rekonstitution und Lagerung

IGF-1 LR3 ist ein 83 Aminosäuren langes, synthetisch modifiziertes IGF-1-Analogon: Die N-terminale Arg-Substitution und die C-terminale Verlängerung senken die Bindungsaffinität zu IGF-bindenden Proteinen und verlängern die biologische Halbwertszeit gegenüber nativem IGF-1 (ca. 10–12 Minuten) auf bis zu 20–30 Stunden. Geliefert wird ein steriles Trockenlyophilisat im 1-mg-Vial, das vor der Anwendung fachgerecht rekonstituiert werden muss.

Schritt für Schritt korrekt anmischen

  • Bakteriostatisches Wasser (0,9 % Benzylalkohol) als Lösungsmittel wählen – es hält die Lösung nach dem Anmischen bis zu 28 Tage bei 2–8 °C mikrobiologisch stabil; steriles Wasser ohne Konservierungsmittel erlaubt nur 24–72 Stunden.
  • 1–2 ml langsam an der Vialwand entlangführen – direktes Einspritzen auf das Lyophilisat oder kräftiges Schütteln denaturiert das Peptid mechanisch.
  • Vollständige Lösung abwarten (klare, farblose Flüssigkeit) und die Arbeitskonzentration kalkulieren – z. B. 100 µg/0,1 ml bei 1 ml Lösungsmittel.

Kühlung und Injektionstechnik

Die fertige Lösung wird lichtgeschützt bei 2–8 °C gelagert; Gefrieren zerstört die Peptidstruktur irreversibel. Das Lyophilisat selbst toleriert kurze Transportphasen bis 25 °C, sollte aber dauerhaft gekühlt aufbewahrt werden. Zur subkutanen Applikation dient eine Insulinspritze (28–31 G, 6–8 mm) – minimales Volumen, wenig Gewebstrauma, Dosierung in 1-µg-Schritten. Die Injektionsstelle wird mit einem Alkoholtupfer desinfiziert, anschließend langsam und gleichmäßig injizieren. Reinheit und Identität werden per Reversed-Phase-HPLC verifiziert; der LAL-Test sichert parenteral sichere Endotoxingrenzwerte.

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