Humanes Choriongonadotropin (HCG) ist ein Glykoproteinhormon, das in der Post-Cycle-Therapie als direktes LH-Mimetikum wirkt und die Leydig-Zellen des Hodens zur endogenen Testosteronsynthese anregt. Nach einem Anabolikaeinsatz supprimiert exogenes Testosteron die hypothalamisch-hypophysäre Achse: Die LH-Ausschüttung sistiert, das Hodenvolumen nimmt ab, die Eigenproduktion kollabiert. HCG setzt an genau dieser Stelle an — es bindet am LH-Rezeptor und reaktiviert die steroidogene Kapazität der Hoden, noch bevor die endogene Achse eigenständig anspringt. Gegenüber reinen SERM-Protokollen (Tamoxifen, Clomifen) zeigen HCG-gestützte Schemata eine messbar schnellere Restitution von Hodenvolumen und basalem Testosteronspiegel — besonders nach langen Zyklen (über 12 Wochen) oder hochdosierten Stacks klinisch relevant.
Die Platzierung erfolgt unmittelbar nach dem letzten Depot-Steroidstoß — typischerweise 10–14 Tage nach der letzten Injektion lang wirkender Ester (etwa Testosteron Enanhat/Decanoat). Die 5000-IU-Ampulle lässt sich als Einzeldosis einsetzen (500–1.000 IU jeden zweiten Tag über 10 Tage) oder portionieren. Die Ampulle ist steril einzeln abgefüllt; nach Rekonstitution mit dem beiliegenden Lösungsmittel ist die Lösung innerhalb von 24–48 Stunden zu verbrauchen. Das ungelöste Lyophilisat lagert bei 2–8 °C.
Knoll Pharmaceuticals quantifiziert die biologische Potenz jeder Charge per HPLC; der LAL-Test stellt sicher, dass die Endotoxinwerte unterhalb der pharmakopöischen Grenzen liegen. Die GMP-konforme Fertigung gewährleistet, dass die deklarierten 5000 IU pro Ampulle analytisch verifiziert erreicht werden — entscheidend in einem hormonell sensiblen Fenster wie der PCT, in dem unterdosierte Chargen die Hodenreaktivierung verzögern könnten.