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Melanotan 2 10mg/vial 1 Vial von Knoll Pharmaceuticals (Artikelnummer: PEPT-MEL2-KNO-002)

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Hersteller: Knoll Pharmaceuticals
Preis: 30.00 EUR
verfügbar
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Peptid richtig handhaben: Rekonstitution, Lagerung, Injektion

Melanotan 2 von Knoll Pharmaceuticals ist ein zyklisches, synthetisches Heptapeptid-Analogon des endogenen α-Melanozytenstimulierenden Hormons (α-MSH) und wird als Lyophilisat mit 10 mg Wirkstoff pro Vial geliefert. Erst nach der Rekonstitution mit sterilem Lösungsmittel entfaltet das Peptid seine biologische Aktivität — und ohne korrekte Handhabung verliert selbst HPLC-verifiziertes Peptid schnell an Potenz. Rekonstitution, Lagerung und Injektionstechnik sind daher keine Nebenpunkte, sondern Kernkompetenz jedes Anwenders.

Rekonstitution Schritt für Schritt

Bakteristatisches Wasser (BAC-Water) ist steriles Wasser vorzuziehen: Der Benzylalkohol-Anteil hält die angesetzte Lösung bis zu 30 Tage im Kühlschrank haltbar, während sterilem Wasser nur 24–48 Stunden Stabilität bieten. Das Lösungsmittel wird langsam an die Vialwand geführt — niemals direkt auf das Pulver gespritzt —, um Schaumbildung und mechanische Degradation der Peptidketten zu vermeiden. Knoll Pharmaceuticals gibt den Nominalgehalt chargenspezifisch im Prüfprotokoll an, sodass die Rekonstitutionsmenge präzise berechnet werden kann.

Lagerung nach dem Anmischen

Melanotan 2 lagert lyophilisiert bei 2–8 °C im Kühlschrank oder bei −20 °C für eine Langzeitlagerung über drei Monate. Die rekonstituierte Lösung gehört ausschließlich in den Kühlschrank (2–8 °C) und darf keiner Lichtexposition ausgesetzt werden — UV-Strahlung fragmentiert das Peptid nachweislich. Ein dunkles Aufbewahrungsgefäß oder Alufolie als Schutz ist praxisbewährt.

Subkutane Injektion mit der Insulinspritze

Die Injektion erfolgt mit einer U-100-Insulinspritze (28–31 Gauge), die das Volumen direkt in Einheiten abliest. Nach korrekter Rekonstitution ist die Lösung farblos bis leicht gelblich — jede Trübung oder Partikelbildung signalisiert Kontamination und ist ein Ausschlusskriterium. Die Injektionsstelle (Bauchbereich, Oberschenkel) wird desinfiziert; nach dem Einstechen in einem Winkel von 45–90° wird der Kolben langsam gezogen, um sicherzustellen, dass kein Blutgefäß getroffen wurde. Injektionsstellen rotieren Sie regelmäßig, um lokale Reizungen zu minimieren.

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