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IGF-1 DES 1mg/vial 1 Vial von Knoll Pharmaceuticals (Artikelnummer: PEPT-IGFD-KNO-002)

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Hersteller: Knoll Pharmaceuticals
Preis: 30.00 EUR
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IGF-1 DES 1 mg – verkürztes Analogon für Hyperplasie-Forschung

IGF-1 DES ist ein strukturell verkürztes IGF-1-Analogon, bei dem die ersten drei N-terminalen Aminosäuren (Glu-Ala-Pro) fehlen – eine Deletion, die die Affinität zu IGF-Bindungsproteinen senkt und die Bioverfügbarkeit des freien Peptids im Kreislauf erhöht. Diese molekulare Eigenschaft macht IGF-1 DES zu einem Modell für die Erforschung von Hyperplasie-Mechanismen: Freies IGF-1 DES bindet bevorzugt an den IGF-1-Rezeptor und aktiviert den PI3K/Akt/mTOR-Signalweg, der Myosatellitenzellen zur Proliferation und Differenzierung stimuliert. Gegenüber nativem IGF-1 (Halbwertszeit ca. 10–20 Minuten) erreicht die reduzierte IGFBP-Bindung eine effektiv verlängerte Gewebeverfügbarkeit, ohne die Molekülhalbwertszeit selbst zu verlängern.

Nutrient Partitioning auf zellulärer Ebene

Das Peptid fördert die Nährstoffverteilung auf Zellebene: GLUT-4-Translokation in Skelettmuskelzellen erhöht die insulinunabhängige Glukoseaufnahme, und gleichzeitig steigt die Expression von Aminosäuretransportern (LAT1, SNAT2) – die intrazelluläre Verfügbarkeit von Leucin und Glutamin für die Proteinsynthese verbessert sich. In-vitro-Studien zeigen, dass IGF-1 DES die Myoblastenproliferation um bis zu 30 % stärker stimuliert als äquimolare Dosen nativen IGF-1 (Tomas et al.).

Produktspezifikation

Geliefert wird ein steriles Lyophilisat mit 1 mg Wirkstoff pro Vial. Die Reinheitsanalytik basiert auf Reversed-Phase-HPLC, speziell auf das Elutionsprofil des verkürzten Analogons kalibriert – das Fehlen der N-terminalen Tripeptidsequenz verschiebt das Trennprofil gegenüber nativem IGF-1, und Synthesebegleitprodukte bleiben ohne abgestimmten Gradienten unerkannt. Jede Charge wird ergänzend per LAL-Assay auf Endotoxine geprüft; nicht konforme Chargen werden gesperrt.

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